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Das langsame Leben – 5 Tipps für mehr Zeit im Alltag!

Wir leben heute in einer schnellen Welt. Sich verständigen, arbeiten, essen, fortbewegen – für all das brauchen wir heute viel weniger Zeit als noch vor einigen Jahren. Mit diesen zeitlichen Errungenschaften sollte man meinen, wir alle hätten ein ordentlich gefülltes Zeitkonto irgendwo herumliegen, oder? Hach, das wäre schön, es gibt nur einen Haken: diese Rechnung geht irgendwie nicht auf. Anstatt durch all die technischen Neuerungen mehr Stunden am Tag zur freien Verfügung zu haben, fehlt sie uns, die Zeit. Vorn und hinten, immer und überall. Ein bisschen ist das so wie in dem Kinderbuchklassiker „Momo“, indem die grauen Herren die Menschen dazu bringen Zeit zu sparen, und sie letztendlich genau um diese betrügen, bis ein kleines Mädchen ihnen die Zeit zurückbringt. Ein wunderschönes, weises Buch!

Weil ein ausgefüllter Terminkalender nicht mit einem ausgefüllten Leben gleichgesetzt werden kann und ein Leben, das in ständiger Eile verbracht wird, sich irgendwann nur noch unruhig, leer und abgehetzt anfühlt, plädieren wir Goldmaries für mehr Langsamkeit im Leben. und dafür, die Zeit öfter mal zu verschwenden anstatt sie zu sparen.

Hier sind unsere 5 besten Tipps für ein langsames Leben und mehr Zeit im Alltag:
1. Unplug.

Nichts sorgt schneller für ein angenehmes Gefühl von mehr Zeit und Muße als diese kleine Gewohnheit: schaffe Dir kleine Offline-Inseln in denen Du Dein Smartphone nur für dingende Telefonat etc. nutzt, und konzentriere Dich stattdessen ohne Ablenkung voll und ganz auf das echte Leben. Du wirst sehen wie gut das tut, und vielleicht wird aus einer Stunde am Tag schon bald mal ein ganzes  social-media-free-weekend.

2. Mehr erste Male.

Alles was wir zum allerersten mal tun, fühlt sich viel länger und intensiver an, wie Dinge die wir schon hundertmal erlebt haben. Hab den Mut zu Unvertrautem und lass die ersten Male nicht weniger sondern wieder mehr werden. Auf Deiner Liste gibt es ganz sicher ein paar Dinge die Du schon lange mal ausprobieren wolltest, für die Dir aber der Mut oder die Zeit gefehlt haben, oder?

3. Die Welt anhalten.

Und zwar für 60 Sekunden, jeden Tag. Weil das Gefühl von Stress und Hektik meist dafür sorgt, dass wir das eigene Tempo erhöhen um schneller ans Ziel zu gelangen, solltest Du mindestens einmal, oder noch besser gleich drei mal am Tag, eine ganze Minute lang gar nicht tun, außer zu atmen. Diese kurzen, echten Pausen, sind manchmal alles was es braucht um eine Stress-Spirale zu durchbrechen.

4. Gehe wenn Du gehst, esse wenn Du isst.

Klingt selbstverständlich – ist es aber nicht. Streiche das Wort ‚Multitasking‘ aus Deinem Wortschatz und ersetze es Durch mehr Achtsamkeit im Alltag. Das Leben spielt hier und jetzt und will der Reihe nach gelebt werden.

5. Nimm Dir Deine Zeit.

Um eine neue Gewohnheit zu einem festen Ritual werden zu lassen, braucht es Zeit und Ausdauer. Vereinbare jeden Tag mindestens 15 Minuten mit Dir selbst. Diese Zeit sollte lediglich einen Zweck erfüllen: wohltuend sein. Eine Viertelstunde Lesen, Yoga, aus dem Fenster starren, egal – diese 15 Minuten gehören ganz allein Dir!

Mit den Worten des kleinen, weisen Mädchens Momo wünschen wir Dir viel Freude beim Umsetzen und Zeit verschwenden:

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“#

Mit den liebsten Grüßen

von den beiden Goldmaries Karina & Birgit

 

Foto: Alona Kraft